Die Kirche von außen - Ein Rundgang

Gustav-Adolf-Gedächtniskirche Hauptportal
Bildrechte: T.K. Meissner

Die Kirche von außen

Über eine breite Treppe erreicht man das Hauptportal. Vier helle Granitsäulen rahmen die drei Eingangstore ein, über deren Kapitellen stehen vergoldete Symbole:
Von links nach rechts: Christusmonogram C und R; Weinstock mit zwei Reben; erhöhte eherne Schlange; Kreuz mit A und W (sprich: Alpha und Omega).
Im offenen Vorraum hängt ein großes Holzkreuz, vermutlich das provisorische Altarkreuz zwischen 1949–1955.
Über den drei Türen, die in die Kirche führen, sind in den Türstürzen aus Granit frühchristliche Symbole eingeschlagen. Von links nach rechts: Arche Noah, Lamm und Fisch.

Relief Gustav-Adolf an der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche
Bildrechte: T.K. Meissner

Der Rundgang um die Kirche beginnt links im Uhrzeigersinn.

Das Reiterstandbild wurde nach einem Entwurf des Nürnberger Professors Konrad Roth von den Bildhauern Winter und Netter aus einem ca. 15 Tonnen schweren Muschelkalkblock gehauen. Es stellt den betenden schwedischen König Gustav Adolf dar. Die Tafel enthält die Worte: „Das Wort sie sollen lassen stahn“ (Martin Luther)

Für den südlichen Nebeneingang hat sich wohl wegen des Reliefs aus Muschelkalt über der Türe der Name "Guter Hirte" eingebürgert. Das Motiv erinnert an den 23. Psalm und das Jesus-Wort "Ich bin der gute Hirte" aus dem Johannes-Evangelium (Joh 10). Das Gitter im Türbogen nennt das Jahr der Einweihung: 1930.

Das dritte Foto zeigt einen versteckten Einblick (der sonst nicht zugänglich ist) auf die bemalte Decke im Raum hinter dem Eingang zum "Guten Hirten".

Tordurchgang zum Eingang Sakristei
Bildrechte: K.D. Urban

Rechts davon ist das erste von vier Backsteinmotiven – Halbmond mit Stern.
Es folgt ein verputzter Teil der Anlage, das Pfarrhaus. Dort sind die Dienstwohnungen der 1. und 2. Pfarrstelle, das Pfarramt, die Mesnerwohnung und ein Gemeindesaal untergebracht.

Von dem kleinen Innenhof führt eine Treppe in den Südturm. Die oberen Fenster gehören zu einer der beiden Sakristeien, der sog. Brauthalle.

 

Über der Tür finden sich das Christusmonogramm und rechts ein weiteres Backsteinmotiv, ein fünfzackiger Stern – Pentagramm oder Drudenfuß, ein uraltes Symbol und zu Erbauungszeit der Kirche sehr umstritten.

Muschelkalkrelief mit den Kundschaftern auf dem 4. Buch Mose
Bildrechte: T.K. Meissner

Unter dem Muschelkalkrelief mit dem Bild der Kundschafter aus dem 4. Buch Moses, führt der Weg unter der Orgel hindurch vorbei auf die Nordseite.

Links ist ein Zugang auf die Orgelempore, gegenüber eine breite Treppe als Aufgang zum Nordturm. Über der Tür ist das Kreuz mit Alpha und Omega zu sehen und links darüber das dritte Backsteinmotiv – eine Sonne.

Auf der Nordseite ist der Eingang Annastrasse, der Haupteingang zum Gemeindezentrum mit Aufzug (zur Kirche und ins Gemeindehaus).  Hier findet sich das vierte Backsteinmotiv – ein achtstrahliger Stern mit Schweif – der Stern von Bethlehem. Das Gitter über der Tür zeigt ein bisher nicht verwendetes Bild, das Ankerkreuz – ein Anker und damit verbunden das Kreuz, ein Symbol der Hoffnung.